By Walther Jaenicke (auth.), Walther Jaenicke (eds.)

I. Die Zeit und der Verein
II. Die Repräsentanten der Deutschen Bunsen-Gesellschaft Kurzbiographien und Bilder

Der erste Teil schildert die Wandlungen der Zeit und die der Gesellschaft in ihr. Der zweite Teil ist in Bild und Kurzbiographie den Repräsentanten der Bunsen-Gesellschaft gewidmet.

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100 Jahre Bunsen-Gesellschaft 1894 – 1994

I. Die Zeit und der Verein II. Die Repräsentanten der Deutschen Bunsen-Gesellschaft Kurzbiographien und Bilder Der erste Teil schildert die Wandlungen der Zeit und die der Gesellschaft in ihr. Der zweite Teil ist in Bild und Kurzbiographie den Repräsentanten der Bunsen-Gesellschaft gewidmet.

Myokarderkrankungen Perikarderkrankungen Herztumoren

Im vorliegenden Band wird die vielschichtige klinische Problematik von Herzmuskel- und Perikarderkrankungen sowie der Herz- und Perikardtumoren ausführlich dargestellt. Die Klassifizierung der Myokarderkrankungen folgt der derzeitigen Einteilung in (primäre) Kardiomyopathien und (sekundäre) spezifische Herzmuskelerkrankungen.

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L3 27 Anforderungen wie sociales Ansehen anbelangt, sehe ich nicht nur keine Gefahr, sondern wir wurden dann umgekehrt als Sieger aus dem Kampf hervorgehen. Dann konnte jeder Chemiker an der Universitiit studieren und es zum Staatsexamen, wenn er wenig leistet, zum Dr. wenn er tuchtig ist, bringen und der Pfeil wurde auf die Poly techniker zuruckfallen. Daft die ganze Bewegung einen berechtigten Kern hat, daft niimlich die anorganische und analytische Ausbildung der Chemiker vielfach reformbedurftig ist, scheint mir unzweifelhaft.

Es gelang Baeyer auf der nachsten Tagung der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Arzte 71 , einen "Verband der Laboratoriumsvorstande an deutschen Hochschulen" ins Leben zu rufen, dem sich auch die Technischen Hochschulen anschlossen. Er sollte sich als erste Aufgabe stellen, MiBstande bei der Ausbildung der Chemiker zu beseitigen. Zur Abhilfe einigte man sich schlieBlich auf eine private Prtifung, das sogenannte Verbandsexamen72 , das erst im "Dritten Reich" von einem staatlichen Diplomexamen abge16st' wurde.

Es hatte auch nichts geholfen, als Bottinger 1894 im preuBischenAbgeordnetenhaus schwarz fur die Zukunft der chemischen Industrie und damit rur das Reich gesehen hatte, wenn es nicht zu einer besseren Chemikerausbildung kame. Zweifellos gab es Probleme: Die Universitaten besaBen das Monopol auf den prestigetrachtigen Doktortitel, bildeten aber sehr einseitig aus: In den Chemischen Instituten herrschten uberall Organiker, die ihr Ansehen mit Arbeiten ihrer Doktoranden zu mehren gedachten, also wenig Interesse an anorganischer, analytischer oder auch physikalisch-chemischer Ausbildung zeigten.

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